Aktuelle öffentliche Ausschreibungen, Vergabeverfahren und Aufträge der öffentlichen Hand. Täglich aktualisiert.
Kostenlose Eignungskriterien Vorlage für Auftraggeber. Strukturierte Muster für Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit.
Eignungskriterien sind die Maßstäbe, anhand derer der Auftraggeber feststellt, ob ein Bieter die notwendige fachliche, wirtschaftliche und rechtliche Eignung für die Durchführung des Auftrags besitzt. Sie müssen vorab in der Bekanntmachung definiert werden.
Die wichtigsten Eignungskriterien sind: Befähigung und Fachkunde (Qualifikationen, Zertifikate), Leistungsfähigkeit (personelle und technische Ausstattung), Zuverlässigkeit (keine Vorstrafen, Steuern/Sozialabgaben), und wirtschaftliche Leistungskraft (Umsatz, Referenzen).
Eignungskriterien müssen transparent, nachvollziehbar und angemessen sein. Sie müssen in einem klaren Bezug zur zu vergebenden Leistung stehen und dürfen nicht übermäßig oder diskriminierend sein.
Kriterien für Befähigung und Fachkunde (Ausbildung, Zertifikate)
Kriterien für berufliche Leistungsfähigkeit (Personal, Ausstattung)
Kriterien für wirtschaftliche Leistungskraft (Umsatz, Bonität)
Kriterien für Zuverlässigkeit (Ausschlussgründe nach § 123 GWB)
Geforderte Referenzen (Art, Umfang, Anzahl)
Mindestanforderungen vs. Bewertungsskala
Eignungskriterien sollten fachlich begründet und leistungsbezogen sein. Definieren Sie Mindestanforderungen klar von Bewertungskriterien und stellen Sie sicher, dass die Kriterien transparent, nachvollziehbar und nicht diskriminierend sind.
Die geforderten Referenzen müssen vergleichbar mit der zu vergebenden Leistung sein (Art, Umfang, Komplexität). Übermäßige Anforderungen können als Wettbewerbsbarriere angesehen werden. In der Regel werden 3 vergleichbare Referenzen der letzten 3-5 Jahre verlangt.
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