Kostenlose Rüge Vorlage für Vergabeverfahren. Professionelle Musterformulierung für Vergaberechtsrüge und Nachprüfungsantrag.
Eine Rüge ist die formelle Beanstandung eines vermuteten Vergaberechtsverstoßes durch einen Bieter gegenüber dem Auftraggeber. Sie ist Voraussetzung für ein späteres Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer.
Eine gut formulierte Rüge muss konkret benennen, welcher Verstoß gegen welche Vorschrift vorliegen soll, und eine Frist zur Stellungnahme setzen. Eine pauschale Rüge reicht nicht aus.
Rügen können sich auf verschiedene Aspekte beziehen: unklare Leistungsbeschreibung, unangemessene Fristen, intransparente Zuschlagskriterien, Diskriminierung von Bietern, falsche Eignungsprüfung oder unzulässige Verhandlung von Angeboten.
Absender mit Kontaktdaten und Bevollmächtigung
Empfänger (Vergabestelle) mit Aktenzeichen
Betreff: 'Rüge zum Vergabeverfahren [Aktenzeichen]'
Konkrete Benennung des Vergaberechtsverstoßes (Stelle, Vorschrift)
Rechtliche Begründung mit Angabe der verletzten Vorschrift
Beantragte Maßnahmen (Aufklärung, Fristverlängerung, Verfahrenskorrektur)
Fristsetzung zur Stellungnahme
Eine Rüge muss konkret und klar formuliert sein. Benennen Sie den vermuteten Verstoß, die betroffene Stelle in den Vergabeunterlagen, die verletzte Vorschrift und beantragen Sie konkrete Maßnahmen. Setzen Sie eine Frist zur Stellungnahme.
Der Auftraggeber kann den Verstoß korrigieren oder die Rüge zurückweisen. Bleibt die Rüge erfolglos, kann ein Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammer in Betracht kommen. Die Zulässigkeit hängt insbesondere von Antragsbefugnis, Rügeobliegenheit und den Fristen des § 160 Abs. 3 GWB ab.
Tenderhunter findet automatisch passende Vergaben für Ihre Leistungen — mit Rüge Muster / Nachprüfungsantrag und allen anderen Dokumenten.
Jetzt kostenlos testen