Aktuelle öffentliche Ausschreibungen, Vergabeverfahren und Aufträge der öffentlichen Hand. Täglich aktualisiert.
Kostenlose Rüge Vorlage für Vergabeverfahren. Professionelle Musterformulierung für Vergaberechtsrüge und Nachprüfungsantrag.
Eine Rüge ist die formelle Beanstandung eines vermuteten Vergaberechtsverstoßes durch einen Bieter gegenüber dem Auftraggeber. Sie ist Voraussetzung für ein späteres Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer.
Eine gut formulierte Rüge muss konkret benennen, welcher Verstoß gegen welche Vorschrift vorliegen soll, und eine Frist zur Stellungnahme setzen. Eine pauschale Rüge reicht nicht aus.
Rügen können sich auf verschiedene Aspekte beziehen: unklare Leistungsbeschreibung, unangemessene Fristen, intransparente Zuschlagskriterien, Diskriminierung von Bietern, falsche Eignungsprüfung oder unzulässige Verhandlung von Angeboten.
Absender mit Kontaktdaten und Bevollmächtigung
Empfänger (Vergabestelle) mit Aktenzeichen
Betreff: 'Rüge zum Vergabeverfahren [Aktenzeichen]'
Konkrete Benennung des Vergaberechtsverstoßes (Stelle, Vorschrift)
Rechtliche Begründung mit Angabe der verletzten Vorschrift
Beantragte Maßnahmen (Aufklärung, Fristverlängerung, Verfahrenskorrektur)
Fristsetzung zur Stellungnahme
Eine Rüge muss konkret und klar formuliert sein. Benennen Sie den vermuteten Verstoß, die betroffene Stelle in den Vergabeunterlagen, die verletzte Vorschrift und beantragen Sie konkrete Maßnahmen. Setzen Sie eine Frist zur Stellungnahme.
Der Auftraggeber hat die Möglichkeit, den Verstoß zu korrigieren oder die Rüge zurückzuweisen. Bleibt die Rüge erfolglos, kann der Bieter ein Nachprüfungsverfahren bei der Vergabekammer beantragen. Die Frist dafür beträgt 15 Tage nach Information über die Zuschlagserteilung.
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